ANKÜNDIGUNG
Erscheint im August 2015
in der Edition Korrespondenzen, Wien


JAN, JANKA, SARA
und ich


Dreiundzwanzig Personen sprechen über ihre Beobachtungen, mal einsilbig, mal lakonisch oder verärgert, mitunter sind sie glücklich. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie nicht abgehört werden wollen. Sie wollen offen und ungefiltert sagen, was sie meinen, und ihre Reden archiviert wissen. Für ihre Sprachaufzeichnungen begeben sie sich in ein Tonstudio in Büren, in einer im Eiltempo wachsenden Ortschaft am Wellenberg. Jan, Janka, Karl, Cara heißen einige der Hauptpersonen, sie leben in Büren und sprechen regelmäßig auf Band, aber auch Durchreisende kommen im Tonstudio vorbei, um ihre Eindrücke von der sich ausbreitenden Stadt beizusteuern. Mit den szenisch wirkenden Aufnahmen zeigen sich ihre persönlichen und exemplarischen Geschichten und ein nicht eben erfreulicher Wandel des Orts.
Hinzu kommt eine weitere Person namens Ich. Im Gegensatz zu den Stadtbewohnern am Berg lebt sie im Tal, und sie spricht nicht, sondern notiert ihre Überlegungen. Zsuzsanna Gahse hat mit JAN, JANKA, SARA und ich vielstimmige Geschichten über das Urbane geschrieben, voller lebendiger Charaktere und Temperamente.
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Noch wichtig:


MEHR ALS ELF

Commedia für eine Opernsängerin
Komposition Alfred Zimmerlin
Libretto: Zsuzsanna Gahse
Sängerin: Leila Pfister
Uraufführung am 6. September 2014
Ackermannhof, Basel
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Zuletzt erschienen:

DIE ERBSCHAFT
in der Edition Korrespondenzen, Wien

Eingestreute Witze finden sich immer wieder in Zsuzsanna Gahses Büchern. Diesmal aber stehen sie im Zentrum, die kleinen szenischen Erzählungen rund um Politik, Sprache, Sex, Krankheit und Tod.
Die so inszenierte Sammlung von Witzen und Nicht-Witzen, Beobachtungen und Figuren verknüpft sich zunehmend zu
einem engmaschigen Gewebe aus Ernst und Unernst.

Zsuzsanna Gahse
Mit Zeichnungen von Anna Luchs
Edition Korrespondenzen 2013
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SÜDSUDELBUCH

Edition Korrespondenzen, Wien 2012

So schickt Zsuzsanna Gahse „eine Erzählerin durch halb Europa,
schwindelerregend nah an den Rand der Alpen. Von dort lässt es sich
südwärts schauen, hinab in die Länder, die dominiert sind von
Nachrichten ums „europäische Geld, das abstürzen will, was nicht
zugelassen wird". Klare Positionen stehen dabei direkt neben Träumen, in denen es duftet: „Spanien kann ich mir als Reiseland vorstellen. Eine knochige, trockene, ätherische Gegend mit öligen Dünsten. Mandellandschaft."

Anja Hirsch in der FAZ vom 30.10.2012


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DONAUWÜRFEL, GEDICHTE,
Edition Korrespondenzen, Wien 2010

Der Literaturkritiker Beat Mazenauer schrieb darüber: "In diesen Würfeln erhält die Donau ein poetisches Bett in Form einer streng rhythmisierten und dennoch entspannten freien Rede. Sie mäandert, fliesst, strömt von den zwei Quellsilben, englisch dreisilbig, durch vielfältige Landschaften und Sprachräume hinunter ins Delta, wo sie im Schwarzen Meer aufgeht" 

Das Nichts in Venedig. Wallimann Verlag, Alpnach 2010

Liedrige Stücke.  Erweiterte Neuausgabe 2010



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